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espiritu · 7 Min.

Was zwischen einem Leben und dem nächsten geschieht: die interkarnationale Phase

Was existiert zwischen einem früheren Leben und dem folgenden? Die interkarnationale Phase nach verschiedenen spirituellen Traditionen und der Forschung zur LBL-Regression: Rückschau, Ruhe, Planung.

Mara Velo
Redaktionelle Stimme von Velotit · mit KI geschrieben
Was zwischen einem Leben und dem nächsten geschieht: die interkarnationale Phase

Was die interkarnationale Phase ist

Die interkarnationale Phase ist die Zeit, die nach verschiedenen spirituellen Traditionen und Studien zur tiefen Hypnoseregression zwischen dem Ende eines Lebens und dem Beginn der nächsten Reinkarnation vergeht. Es ist kein rein religiöses Konzept: Der Psychologe Michael Newton dokumentierte Tausende Fälle von Menschen, die in tiefer Hypnose einander ähnliche Erfahrungen über diesen Zwischenzustand beschrieben. Was dort geschieht, ist den Berichten zufolge weder Leere noch Schlaf, sondern eine aktive Phase der Rückschau, des Lernens und der Entscheidung.

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In diesem Artikel · 5 Abschnitte
  1. Was Seelen zwischen den Leben laut LBL-Regression erleben
  2. Die interkarnationale Phase in verschiedenen Traditionen
  3. Wie lange die Phase zwischen den Leben dauert
  4. Die Seelengruppe: mit wem du den Übergang zwischen den Leben teilst
  5. Zeichen, dass deine Seele die Last eines ungelösten Übergangs trägt

Was Seelen zwischen den Leben laut LBL-Regression erleben

Bei Sitzungen zur Regression in das Leben zwischen den Leben (LBL, Life Between Lives) beschreiben die Teilnehmenden unabhängig von Kultur oder Religion einen ähnlichen Ablauf: zuerst eine Rückschau auf das gerade beendete Leben – die entscheidenden Momente, unverarbeitete Gefühle, die Wirkung auf andere Seelen; danach eine Phase der Ruhe oder energetischen Erholung; und schließlich eine Planungsphase, in der die Seele ihre nächste Erfahrung wählt, die Bindungen, die sie erneuern wird, und die Lektionen, denen sie sich stellt. Diese Übereinstimmung in Tausenden Fällen gibt der Forschung ihr Gewicht.

Die interkarnationale Phase in verschiedenen Traditionen

Das Tibetische Totenbuch (Bardo Thödol) beschreibt den Zustand des Bardo: eine Übergangszeit von 49 Tagen, in der die Seele Zustände von Licht und Illusion durchläuft, bevor sie eine neue Inkarnation wählt. Der Spiritismus Allan Kardecs spricht von einer Phase der Perispiritualisierung, in der die Seele ihre Verfehlungen überprüft und ihren Fortschritt vorbereitet. Die theosophische Lehre beschreibt das Devachan als Zustand der Verarbeitung und Ruhe. Die Unterschiede zwischen den Traditionen sind terminologisch und kulturell; die Grundstruktur – Rückschau, Ruhe, Planung – taucht in allen auf.

Wie lange die Phase zwischen den Leben dauert

Eine einheitliche Dauer gibt es nicht; je nach spiritistischem und regressionsbasiertem Modell spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Weiter entwickelte Seelen verweilen den Berichten zufolge oft kürzer zwischen den Inkarnationen, weil ihr Prozess der Rückschau und Wahl schneller verläuft. Gewaltsame Traumata oder plötzliche Tode können die Übergangsphase verlängern. Manche Regressionsberichte sprechen von Monaten, andere von Jahrhunderten. Das Zeitempfinden in diesem Zustand unterscheidet sich grundlegend von der Linearität: Viele beschreiben es als etwas, das sich nicht in irdischen Jahren messen lässt.

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Die Seelengruppe: mit wem du den Übergang zwischen den Leben teilst

Ein wiederkehrendes Konzept in der LBL-Forschung ist die Seelengruppe: eine Gemeinschaft verwandter Seelen, die sich immer wieder gemeinsam in unterschiedlichen Rollen inkarnieren. In der interkarnationalen Phase versammelt sich diese Gruppe, um das letzte gemeinsame Leben zu überprüfen und das nächste zu planen. Das würde erklären, warum man manche Menschen beim ersten Treffen wiederzuerkennen glaubt oder warum bestimmte Beziehungen so ungewöhnlich intensiv sind, ohne dass die gemeinsame Geschichte dieses Lebens allein sie erklärt.

Zeichen, dass deine Seele die Last eines ungelösten Übergangs trägt

Unerklärliche Ängste ohne Ursprung in diesem Leben, ein Gefühl existenzieller Dringlichkeit ohne erkennbaren Grund, Schwierigkeiten, Bindungen loszulassen, die nicht mehr dienen, und Muster, die sich trotz intensiver therapeutischer Arbeit wiederholen, sind Anzeichen, die manche spirituelle Ansätze auf unvollendete interkarnationale Übergänge oder nicht eingelöste Verpflichtungen der Seele zurückführen. Das ist keine Diagnose, sondern ein Deutungsrahmen, der andere Zugänge ergänzen kann.

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